KLARTEXT! AFRIKA – SO IST AFRIKA WIRKLICH!?

MIT KUNST, LITERATUR, MUSIK, KÜCHE UND DIALOG

Klartext! Afrika ist eine Informations- & Diskussionsreihe mit On- und Offlineangeboten

Wir bieten verschiedene Themenabende an, um durch eine ganzheitliche Erfahrung näher in Kontakt zu kommen mit Menschen & Kultur aus dem globalen Süden. Schwerpunkt liegt dabei in der Informations- und Bildungsarbeit, der Vermittlung eines modernen Bildes des Globalen Südens als auch dem interkulturellen Dialog & Kulturaustausch. Unsere Veranstaltungen ermöglichen eine interessante und niedrigschwellige Begegnung mit der „Thematik“ Afrika. Dadurch fördern wir Verständnis & Interesse an dem afrikanischen Kontinent. Das fördert den Abbau von Stereotypen und Vorurteilen und ein friedliches und innovatives Miteinander.

Wir machen Afrika erfahr- und sichtbar: Durch Kunst, Literatur, Küche und Diskurs und damit Vorurteile abbauen, aufklären und Verständnis schaffen. Klartext! Afrika räumt auf mit Fake News über Afrika, informiert über die Folgen der Kolonialisierung, Rassismus und Flüchtlingsklischees.

Wir laden dich ein zum zuhören, mitreden, kochen und mitgestalten – Wir freuen uns auf deine Teilhabe!

Mit finanzieller Unterstützung des Staatsministeriums Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)

* Impressum von Druck- und Medienerzeugnissen: GAI e.V  ist für den Inhalt allein verantwortlich

Keep our girls in school. A sanitary pad project’ – Enugu, Nigeria

In diesem Auslands-Projekt, stellen wir wiederverwendbare/waschbare Damenbinden für junge Frauen zur Verfügung Diese werden von der Enugu Women Sewing Collective (EWSC) hergestellt, wobei einheimische Frauen als Näherinnen eingesetzt werden. Wir verfügen über ein bestehendes Vertriebsnetz, da unsere gemeinnützigen Partner innerhalb der 8-monatigen Laufzeit des Projekts mehr als 6.000 Mädchen und junge Frauen ab 10 Jahren in insgesamt fünf Gemeindeschulen in der Stadt Enugu erreichen. Diese Damenbinden werden eine lange Verwendungsdauer (2 bis 3 Jahre) haben, so dass die Anzahl der weggeworfenen Einwegbinden als nicht wiederverwertbarer und gefährlicher Abfall ganz nebenbei in der Gemeinde reduziert wird.

In Nigeria, wie in vielen anderen Entwicklungsländern, schwänzen junge Mädchen während ihrer Menstruation die Schule, weil sie sich keine Hygieneprodukte leisten können. Aus einer Studie, in der südöstlichen Region Nigerias in einigen Sekundarschulen durchgeführt wurde, geht hervor, dass Mädchen und junge Damen ab 10 Jahren aus weniger privilegierten Familien in einem Monat etwa 5-7 Schultage versäumen. Das Ergebnis ist eine Zunahme schlechter schulischer Leistungen und manchmal sogar völlige Frustration, die zum völligen Abbruch der Schulausbildung führt. Diese Situation lässt sich auf kulturelle und wirtschaftliche Faktoren zurückführen, die Mädchen daran hindern, ihren Menstruationszyklus richtig zu steuern. 

Um diese Situation zu entschärfen, initiiert German-Africa Insight (GAI e.V.) mit unserem lokalen Partner, ein Projekt mit dem Enugu Women Sewing Collective (EWSC). Wir stellen waschbare, wiederverwendbare Damenbinden für junge Mädchen in 10 Mädchen-Oberschulen in der Ortschaft Enugu im Bundesstaat Enugu her und verteilen diese.

Mit finanzieller Unterstützung des Staatsministeriums Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)

* Impressum von Druck- und Medienerzeugnissen: GAI e.V  ist für den Inhalt allein verantwortlich

Rhythmic Drumming for Integration & Communication – Music to unify us!“ (Rhythmisches Trommeln für Integration & Kommunikation – Musik vereint uns!) Freiburg

als fundierter Beitrag zu Integrationsarbeit, interkulturellem Brückenschlag und Inklusion ohne Sprachbarriere. In Verbindung mit Tanzen und Gesang ist Trommeln eine der ursprünglichsten physischen Ausdrucksformen menschlicher Interaktion und Kommunikation und deshalb besonders gut geeignet, um sozialen Zusammenhalt, Abbau von Ressentiments und Fremdenfeindlichkeit, sowie eine gesellschaftlich plural orientierte Haltung gegen monoformen Rassismus zu fördern.  Neben der musikalischen Bildung werden beim Trommeln zudem urmenschliche Bedürfnisse angesprochen und befriedigt. Für dieses Projekt benötigen wir afrikanische Trommeln, die von gleicher Art sind, weshalb sich Djembes besonders  gut  eignen, sowie  eine Anzahl von kleineren Percussion-Instrumenten.

Sponsoren:

Projekt „Hotspot-Mobil“ – Intervention „Cooking together/KoLeb“ (Gemeinsam kochen – Gemeinsam Leben) Freiburg (laufend seit 2017)

 

Gemeinsam „vor Ort“, mit Flüchtlingen und Mitbürgern, für die Stadt und den sozialen Zusammenhalt!  

Die Aktionen der bunten Hotspot-Mobil-Crew sollen Alternativen für ein friedliches Zusammenleben sowohl für Flüchtlinge als auch für Anwohner aufzeigen. Es geht ihr darum, soziales Miteinander erlebbar zu machen, den Alltag der Flüchtlinge zu verbessern und soziale Spannungen abzubauen. Dieser Anspruch wird ganz praktisch und pragmatisch „vor Ort“ umgesetzt, denn das Hotspot-Mobil ist ein umgestalteter, mit Medien und Material ausgestatteter Camping-Bus, der als variable Anlaufstelle Freiburgs öffentlichen Raum ansteuern wird. Freiwillige und Experten helfen Flüchtlingen, sich weitere oder neue Fähigkeiten anzueignen, die sich positiv auf deren Zukunft auswirken sollen. GAI e.V. will mit dem Hotspot-Mobil Projekt erreichen, den Alltag der Flüchtlinge, ihre Zukunftsperspektiven und das soziale Miteinander in unserer Stadt zu verbessern.

Intervention „Cooking together/KoLeb“ (Gemeinsam kochen – Gemeinsam Leben)Ziel ist, dass Vertrauenspersonen, die einen ähnlichen kulturellen Hintergrund haben aber schon länger in Deutschland leben und arbeiten, als Verbindungsglieder zwischen den Kulturen vermitteln können. GAI e.V. will dazu beitragen, dass latenter Fremdenfeindlichkeit, offenem Rassismus und einseitigem Geschlechterdenken entgegengewirkt werden.

Sponsoren: